Zwei Rehkitze liegen im hohen Gras. Werden durch eine Drohne gefunden.
Mit Wärmebild-Drohnen ist es möglich Rehkitze vor dem Tod durch das Abmähen von Feldern zu bewahren. DJI Drohnen im Einsatz vertrieben durch Smart Systems Technology.

18. Juni 2026 Praxisbeispiele

Rehkitzrettung mit Wärmebilddrohnen: Wie moderne Technik Leben retten kann

Jedes Jahr beginnt mit der Mahd eine besonders sensible Zeit für Wildtiere. Vor allem Rehkitze sind gefährdet, da sie in den ersten Lebenswochen ihrem natürlichen Instinkt folgen und sich bei Gefahr tief ins hohe Gras drücken. Für Landwirte und Jäger entsteht dadurch eine Herausforderung: Die Tiere sind vom Boden aus oft kaum zu erkennen.

Moderne Wärmebilddrohnen bieten heute eine effektive Möglichkeit, Felder vor der Mahd systematisch abzusuchen und Wildtiere rechtzeitig zu lokalisieren. Was noch vor wenigen Jahren mit erheblichem personellen Aufwand verbunden war, lässt sich inzwischen deutlich schneller und präziser durchführen.

Warum die Rehkitzrettung so wichtig ist

Viele Rehkitze werden im Frühjahr und Frühsommer in Wiesen und Feldern abgelegt. Während erwachsene Tiere bei herannahenden Maschinen flüchten, bleiben die Jungtiere häufig regungslos liegen. Dieses Verhalten schützt sie in der Natur vor Fressfeinden, wird bei landwirtschaftlichen Arbeiten jedoch zum Risiko. 

Die Folgen sind nicht nur für die Tiere dramatisch. Auch Landwirte und Jagdpächter tragen Verantwortung für den Schutz des Wildes. Deshalb arbeiten vielerorts Landwirte, Jäger, Hegeringe und ehrenamtliche Helfer eng zusammen, um betroffene Flächen vor der Mahd zu kontrollieren.

Grenzen herkömmlicher Suchmethoden

Über viele Jahre wurden Felder zu Fuß abgesucht oder mit Helferketten kontrolliert. Diese Methoden haben durchaus ihre Berechtigung, stoßen jedoch bei großen Flächen schnell an ihre Grenzen.

Besonders problematisch sind:

  • dichter Bewuchs
  • unübersichtliches Gelände
  • frühe Morgenstunden
  • Zeitdruck vor der Mahd
  • große Flächen mit mehreren Hektar Größe

Selbst mit mehreren Helfern können einzelne Tiere übersehen werden.

Wie Wärmebilddrohnen arbeiten

Wärmebildkameras erfassen Temperaturunterschiede. Dadurch lassen sich Tiere selbst dann erkennen, wenn sie im hohen Gras oder in dichter Vegetation verborgen sind. Vor allem in den frühen Morgenstunden entstehen ideale Bedingungen für die Suche. Während die Umgebung noch kühl ist, hebt sich die Körperwärme eines Rehkitzes deutlich vom Untergrund ab.

Die Drohne überfliegt die Fläche systematisch. Auf dem Bildschirm der Fernsteuerung können verdächtige Wärmequellen sofort identifiziert und gezielt kontrolliert werden. Dadurch wird die Suche nicht nur schneller, sondern auch deutlich zuverlässiger.

Die richtige Technik für die Rehkitzrettung auswählen

Nicht jede Drohne eignet sich gleichermaßen für die Wildtierrettung oder die nächtliche Wildbeobachtung. Entscheidend sind vor allem die Qualität der Wärmebildkamera, eine zuverlässige Flugzeit, die Reichweite sowie die Möglichkeit, Wärmebilder in Echtzeit auszuwerten. Wer regelmäßig Rehkitze vor der Mahd suchen, Wildbewegungen dokumentieren oder größere Reviere effizient überwachen möchte, sollte auf ein professionelles System setzen. Moderne Wärmebilddrohnen ermöglichen eine deutlich schnellere Flächenkontrolle und helfen dabei, wertvolle Zeit im Einsatz zu sparen. 

Ausführliche Informationen zu professionellen Lösungen für die Rehkitzrettung und Wildbeobachtung finden Sie auf unserer Landingpage:

Rehkitzrettung & Wildbeobachtung mit Wärmebilddrohnen

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