Drohnenaufnahme des Gebäudes von FBU

24. Juli 2026 Praxisbeispiele

Präzise Bestandsdaten dank Drohne und Laserscanner – FBU setzt auf digitale Vermessungstechnik

Mit DJI Matrice 4T und Leica RTC360 schneller, präziser und wirtschaftlicher vermessen

Ein Worst-Case-Szenario auf der Baustelle: Während des Projekts oder sogar erst am Ende stellt sich heraus, dass auf Grundlage ungenauer Angaben gearbeitet wird. Dann sind aufwändige Korrekturen nötig, die zu Bauverzögerungen führen und neben Zeit auch Geld kosten. Ein Risiko, das die Finsterwalder Bau-Union GmbH mit Sitz aus Sonnewalde mit digitaler Technik wirksam vermeidet. Der mittelständische Generalunternehmer setzt auf eine Kombilösung aus Drohne und Laserscanner. 

Das Leistungsangebot der FBU erstreckt sich auf die Realisierung von Produktionsgebäuden, Logistikhallen, Verbrauchermärkten, Büro- und Wohngebäuden sowie Infrastrukturbauwerken. „Viele unserer Projekte laufen im Bestand. Aus Erfahrung wissen wir, dass die vorliegenden Bestandspläne allerdings oft nicht mit den Gegebenheiten vor Ort übereinstimmen“, sagt Vermessungstechniker Julian Jäschke. Um auf Nummer sicher zu gehen, nutzte das Unternehmen bislang herkömmliche Vermessungstechnik, um den Ist-Stand möglichst genau abzubilden. 

Sicher planen mit präzisen Aufnahmen

Dieses Vorgehen ist allerdings zeitintensiv. Deutlich schneller und genauer vermisst die FBU Industriehallen und ähnliche Objekte, seit über Smart Systems Technology die Drohne DJI Matrice 4T und der Laserscanner RTC360 von Leica angeschafft wurden. „Nun sind wir in der Lage, hoch präzise Aufnahmen des tatsächlichen Bestands zu erstellen und diese Daten in unsere Planung einfließen zu lassen“, verdeutlicht Jäschke und verweist auf ein erstes großes Projekt, bei dem die Drohne und der Scanner im Zusammenspiel erfolgreich eingesetzt wurden. 

Ein Hallenkomplex mit einer Fläche von 1.200 Quadratmetern und das Grundstück mit insgesamt rund 6.500 Quadratmetern konnten mithilfe der digitalen Technik vollständig vermessen werden – inklusive der Dach- und Fassadenflächen. „Für das digitale Aufmaß und die Auswertung haben wir rund eineinhalb Tage benötigt. So haben wir mehr als die Hälfte der Zeit gespart, die wir mit herkömmlichen Maßnahmen gebraucht hätten. Die Ergebnisse sind zudem viel genauer. Gerade Dachkonstruktionen lassen sich normalerweise nicht derart präzise abbilden, wie es mit dem Laserscanner möglich ist.“

Lösungsorientierte Zusammenarbeit

Eingesetzt werden Drohne und Scanner nicht nur im Zusammenspiel, sondern wann immer möglich. Die Drohne wird beispielsweise für die unkomplizierte und schnelle Vermessung von Haufwerken regelmäßig genutzt. Das Handling sei benutzerfreundlich und intuitiv. Vor diesem Hintergrund ist die FBU zufrieden, sich bei der Partnerwahl erneut für Smart Systems Technology entschieden zu haben. In der Vergangenheit wurde bereits eine Baggersteuerung über Smart Systems angeschafft. „Wir fühlen uns gut beraten und unser Ansprechpartner ist bei Rückfragen immer erreichbar.“ Insgesamt beschreibt Julian Jäschke die Zusammenarbeit als lösungsorientiert. 

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